Sonntag, 23. April 2017

SUGAR COLT (1966)















ROCCO - DER MANN MIT DEN ZWEI GESICHTERN
KAVALLERIE IN NOT (Alternativtitel)

Italien, Spanien 1966
Regie: Franco Giraldi
DarstellerInnen: Jack Betts (aka Hunt Powers), Soledad Miranda, Giuliano Raffaelli, Gina Rovere, Erno Crisa, Luis Barboo, Víctor Israel u.a.


Inhalt:
Rocco hat sich in einem beschaulichen Ort niedergelassen, wo er unter dem Namen Tom Cooper Schießunterricht für (mord-) lustige Ladies gibt. Eines Tages taucht sein alter Bekannter Pinkerton vom gleichnamigen Detektivbüro auf und bittet um seine Mithilfe bei der Suche nach einer Gruppe von verschollenen Soldaten. Zunächst ziert Rocco sich vor dem Auftrag, bis sich schließlich ein mehr als persönliches Motiv ergibt... Daraufhin reitet der Mann mit den zwei Gesichtern kurzerhand als etwas vertrottelt wirkender Arzt verkleidet nach Snake Valley (Der Name ist natürlich Programm!), in dessen Nähe angeblich die vermisste Soldateneinheit zuletzt gesehen wurde, und beginnt - vorerst verdeckt - zu ermitteln...


Rocco in einem ersthafteren Moment


Mutig: Tante Beth (Rovere) und Nichte Josefa (Miranda)


Wir haben es bei diesem charmanten Italowestern mit einem etwas untypischen und innerhalb seiner Sparte recht frühen Film zu tun.
Die Handschrift des italienischen Ausnahmeregisseurs Fernando Di Leo ("Milano Kaliber 9", "Note 7 - Die Jungen der Gewalt"), der als Drehbuchautor beteiligt war, ist für Fans an manchen Stellen doch erkennbar.

Rocco ist ein sympathisch-verschroben wirkender Protagonist, der nicht nur der schnellste Pistolero, sondern auch ein ausgebildeter Nahkampfspezialist zu sein scheint.
Seine Verkleidungen und sein Erfindungsreichtum machen den "Mann mit den zwei Gesichtern" zudem zu einem unberechenbaren Gegner für seine Widersacher und sorgen für so manchen Überraschungseffekt.
Eine Szene, in der sämtliche Cowboys im Westernsaloon mithilfe von halluzinogenem Rauch in einen Rauschzustand versetzt werden, hat man so auch noch nie gesehen.

Zu der stellenweisen inszenatorischen Originalität verdient Giraldi Lob wegen die Besetzung von Soledad Miranda (ua. bekannt aus "Vampyros Lesbos") und Gina Rovere, die Rocco mutig und wehrhaft unterstützen. Es gibt leider nicht viele Italowestern, in denen Frauen einen Namen, eine für die Handlung relevante Rolle und zudem noch einen eigenen Willen haben. "Rocco, der Mann mit den zwei Gesichtern" gilt hier wohl als gelungene Ausnahmeerscheinung.


Na, wen haben wir denn da im Vordergrund?


Víctor Israel, von manchen Fans liebevoll "Onkel Víctor" genannt, spielt den Totengräber von Snake Valley. Der spanische Mime wurde aufgrund seines markanten Äußeren (hervorstehende Augen, schiefe Zähne, dünne Haare und gedrungene Statur) gerne in spanischen und italienischen Produktionen als Nebendarsteller eingesetzt. Vor allem natürlich in Horrorfilmen. Wer ihn ein Mal gesehen hat, wird ihn so schnell nicht vergessen und garantiert im nächsten Film wiedererkennen.

Luis Enríquez Bacalov hat mit dem Titelsong "Sugar Colt" einen herzigen Soundtrack kreiert, der leicht ins Ohr geht und gute Laune macht.
In starkem Kontrast dazu steht das Trompetenstück, das düstere und gespenstische Stimmung kreiert.
Diese gegensätzliche Intendenz der Musik lässt sich auch gut auf die Handlung des Films umlegen. Großartige Momente voller Dramatik und dichter Atmosphäre (als zum Beispiel zum ersten Mal das Trompetensolo erklingt, die Szene mit dem Trauerzug oder die Rache der Soldaten) reihen sich nahtlos an übertrieben humorige Sequenzen.
Man könnte meinen, es wären zwei Drehbuchautoren im Widerstreit gewesen und hätten versucht, sich mit unterschiedlichen Ansätzen zu duellieren.
Dadurch verschenkt "Rocco" leider Einiges an Potential und zieht die Handlung gefühlt in die Länge.
Auch die geschwätzige Art unseres (Super-)Helden pendelt für mein Empfinden zwischen überspitzt-amüsant und abgehoben-überheblich (was vielleicht auch am Darsteller Jack Betts liegen mag).
Das zelebrierte Antiheldentum eines "Django" oder eines "Silence" in "Leichen pflastern seinen Weg" ist mir da doch weitaus sympathischer.

Die psychologische Tiefgründigkeit und Gesellschaftskritik eines "Der Gehetzte der Sierra Madre", den intelligenten Humor in "Lasst uns töten, Companeros" oder die Bildgewalt und Epik eines "Keoma" erreicht "Rocco, der Mann mit den zwei Gesichtern" mit Sicherheit nicht.
Für mich zählt er zwar nicht zu meinen Lieblings-Italowestern, aber ist trotz der ein oder anderen Schwäche ein sehenswerter früher Genrebeitrag mit einigen unbestritten starken Szenen.




Foto: BD von Koch Media



Montag, 17. April 2017

SPECIAL: PARAPSYCHO DREHORTE (Episode 3)

Der Episoden-Film "Parapsycho - Spektrum der Angst" wurde in Österreich und Italien gedreht.
Die besonders verstörend-unheimliche dritte Episode "Telepathie" hat bei mir kein Phänomen parapsychologischer, sondern psychologischer Natur ausgelöst. Nämlich ein Déjà-vu...

Hier ein kleiner Vergleich meiner Wien Fotos aus dem Jahr 2012 und ein paar meiner Venedig Fotos (zentriert) mit Screenshots aus dem Film (linksbündig) für alle Parapsycho-Fans und die, die es vielleicht noch werden wollen:


WIEN


An dieser Häuserzeile zog die Filmkamera für "Parapsycho" vorbei...



... und auch meine Kamera fing die Kulisse ein


Auffallende Ornamente machen sich gut im Film







... und auch auf Fotos (ganz rechts: der Balkon, auf dem die Holländerin steht)







Die Balkone zwischen den Häusern sind tragischer Schauplatz eines Suizids


... Deshalb habe ich nur das rechte Gebäude fotografiert. Zu viel negative
Energie. Ernsthaft: wenn ich den Film damals schon gekannt hätte... 


Die arme verzweifelte Holländerin auf dem Balkon





VENEDIG


An diesem Palazzo am Canal Grande fährt das frisch vermählte Paar vorbei





Der Palazzo von einer Brücke aus fotografiert


Bootsfahrt Richtung Santa Maria della Salute (rechtes Ufer)



... und das Ganze aus der Nähe


Mole bei der Basilika Santa Maria della Salute



Die Kirche im Abendlicht





Ob ich wohl zur selben Uhrzeit dort war?


Die Braut, im Hintergrund  erkennbar: San Giorgio





San Giorgio aus der Vogelperspektive fotografiert

Montag, 3. April 2017

PARAPSYCHO - SPEKTRUM DER ANGST (1975)















PARAPSYCHO – SPEKTRUM DER ANGST

Deutschland 1975
Regie: Peter Patzak
DarstellerInnen: Leon Askin, William Berger, Debra Berger, Marisa Mell, Mathieu Carrière, Peter Neusser, Mascha Gonska u.a.


Inhalt:
Reinkarnation – in der ersten Episode geht es um einen Familienvater, der obwohl er von seiner kleinen Tochter zuhause sehnsüchtig erwartet wird, ein Jagdschloss aufsucht, von dem er sich magisch angezogen fühlt. Dort begegnet er einer Frau, die vorgibt, ihn zu kennen und macht einige unheimliche Entdeckungen...
Metempsychose – In Episode zwei betrügt ein Arzt seine Frau mit einer Studentin. Nach einem Autounfall (oder erweitertem Suizidversuch, man weiß es nicht genau), bei dem die Ehefrau ums Leben kommt und seine 17 Jahre alte Tochter und er verletzt werden, trennt er sich von der Studentin. Kurz darauf ergreift etwas oder jemand Besitz von seiner Tochter...
Telepathie – Die dunkelste Geschichte des Films... Noch vor ihrer Hochzeitsnacht wird die Braut Barbara von einem sadistischen Telepathen von Wien nach Mailand gerufen, wo sie in seiner Wohnung ein Dasein als sein willenloses "Spielzeug" fristet. Wird der durch seine eigene Mutter initiierte Rettungsversuch gelingen?


Der Arzt (Berger) und seine Tochter Debbie (D. Berger)


Der sadistische Künstler mit dem kaltem Blick (Carrière)


Der in seiner Heimat Österreich in erster Linie für die Kriminal-Film Parodie "Kottan ermittelt" bekannte Regisseur Peter Patzak hat Kunstgeschichte, Psychologie und Malerei studiert. Er erhielt für seine Werke u.a. die "Romy", einen Preis in Venedig und andere Auszeichnungen. Mit dem Film "Kassbach" beeindruckte er sogar Martin Scorsese nachhaltig für sein Schaffen. Sein berühmter amerikanischer Kollege bezeichnete "Kassbach" als einen seiner Lieblingsfilme und widmete Patzak sogar eine kleine Hommage in einem seiner Filme.
Patzak widmete sein künstlerisches Talent nicht nur erfolgreich dem Medium Film, sondern war auch als Maler viel beachtet.
Dies fließt auf inhaltlicher und stilistischer Ebene in "Parapsycho - Spektrum der Angst" ein. Der Film, der in Niederösterreich, Wien und Venedig gedreht wurde und mit einigen bekannten Gesichtern aufwartet, fristet ein Schatten-Dasein in der Welt abseits des Mainstream-Kinos.

Was mir bei "Parapsycho" sehr prägnant erscheint: Die Charaktere in allen Episoden wirken emotional reduziert, affektarm und treten nicht miteinander in Beziehung.
Der Episodenfilm ist stark geprägt von einer Morbidität, die nicht nur durch die Bildsprache zum Ausdruck kommt, sondern wie eine schwere Last über den kantigen Dialogen, Charakteren, dem Gesamtwerk, liegt.

"Warum sprichst du nicht mit mir?"
"Ich... Ich weiß nicht was ich sagen soll. Was soll ich sagen, ich hab nichts zu sagen."

Dieses Zitat aus "Reinkarnation" ist exemplarisch für die ungelenke Kommunikation und Sprachlosigkeit zwischen Eheleuten, Liebhaber und Liebhaberin, Vater und Tochter, die dem Film neben sonstiger Unheimlichkeit diese spezielle bleierne Schwere verleiht.

"Eine kleine Medizinstudentin, die ihre Selbstbestätigung in ihrem Professor sucht, holt ihn aus seinem Leben, aus seiner Familie in ihr Bett. (...)Wir lieben nie den anderen Menschen. Wir lieben immer nur uns selbst im anderen. So wie du deinen Professor, der zum Spiegel deiner Eitelkeit geworden war."

Das Resümee des Professors über die Affaire mit seiner Studentin ist nicht nur ernüchternd. Es zeugt auch von einer mangelnden Reflexionsfähigkeit. Er stellt sich als doppeltes Opfer dar - einerseits als armer verführter Ehemann, andererseits als pure Projektionsfläche seiner Geliebten. Er ignoriert jegliche Eigenverantwortung, weil er sich mit den eigenen Schuldgefühlen gegenüber seiner Familie nicht auseinandersetzen kann und will.
Der Mediziner ignoriert die Gefühle seiner Geliebten, die ihm gerade eröffnet hat, dass sie sich als "Trennungsgeschenk" das Leben nehmen will und macht ihr, anstatt Trost zu spenden,Vorwürfe.

Die Gefühlskälte und Abgeklärtheit, mit der die Charaktere der einzelnen Episoden einander begegnen, ist die Grundlage des Drehbuchs und stellt zugleich deren Kongruenz dar. Die ProtagonistInnen sprechen miteinander, doch sie reden aneinander vorbei. Sie betrachten sich, doch sie sehen im Gegenüber nur, was sie sehen wollen.
Das übernatürliche Element, das Auftreten parapsychologischer Phänomene, erzeugt ebenfalls wirkungsvolle schaurige Momente.
Die karg eingerichteten Räume ergänzen die triste Atmosphäre. Kein durchgestyltes, farbenfrohes Interieur wie man es etwa aus Gialli dieser Zeit kennt, sondern die in dieser Epoche üblichen 0815 Einrichtungen.


So kennt Otto-Normalverbraucher die Siebziger Jahre
 -Tapeten u. Muster


Der Künstler in der dritten Episode (intensiv gespielt von Mathieu Carrière) ist ein völlig empathieloser Sadist, der seine eigene Impotenz durch Machtspiele und die Erniedrigung junger Frauen zu kompensieren versucht.

"Ich muss alle haben. Und du weißt ganz genau, warum. Weil ich keine haben kann. Ein Krüppel fragt nicht nach dem Preis..." sagt er zu seinem Freund, der ihm etwas halbherzig und nicht besonders glaubwürdig vorwirft, schon wieder eine junge hübsche Frau als Spielzeug zu benutzen. Zumindest der Ansatz einer Moral macht sich bei diesem Freund bemerkbar, auch wenn er bereits selbst die Zwangslage der Frauen für die Befriedigung seiner sexuellen Bedürfnisse ausgenutzt hat.
Die Taten dieses völlig beziehungsgestörten Telepathen und Malers wirken besonders widerwärtig. Seine Opfer werden willenlos gemacht und entmenschlicht. Er lebt seine Machtphantasien ungeniert und ungehindert aus. Dass er dafür das Leben der Frauen, die er zu sich beordert, zerstört, kümmert ihn nicht. Er degradiert sie zu Objekten und benutzt sie als Ventil für seine Perversität.


Eine großartige Frau - Marisa Mell in zwielichtiger Rolle


Großartige DarstellerInnen wie die aus Österreich stammende Marisa Mell ("Gefahr: Diabolik") oder ihr aus Italowestern bekannter Landsmann William Berger ("Sabata"), Bergers Tochter Debra, die polnisch-deutsch Schauspielerin Mascha Gonska ("Trio Infernal") und natürlich der ausdrucksstarke Mathieu Carrière sorgen dafür, dass "Parapsycho – Spektrum der Angst" nicht wie eine Effekt heischende billige Produktion wirkt, sondern wie ein fein komponiertes, trotz einem dezenten Hang zur Melodramatik, seriöses Werk.
Die klinisch-kühlen Innen- und Außenaufnahmen und der eintönige, sich wiederholende Score in den jeweiligen Episoden, unterstreichen die deprimierende Atmosphäre und fatalistische Handlung.

Liegt der wahre Horror des Films etwa gar nicht so sehr im paranormalen, sondern vielmehr im alltäglichen, im zwischenmenschlichen Bereich? Vielleicht sogar in der Darstellung von den nur allzu bekannten Abgründen der menschlichen Seele? Ist das Übernatürliche nur das Vehikel der Handlung?
Diese Fragen kann und muss natürlich jede(r) für sich selbst beantworten. Klar ist, dass dieser Film sein Publikum stark spaltet und für die meisten schwer bis gar nicht zugänglich erscheint.
Doch genau diese scheinbare "Sperrigkeit" ist es, was bei mir einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt.

Frank Trebbin, Autor des unter Horror-Fans bekannten Nachschlagewerks "Die Angst sitzt neben dir", schreibt:
"Regisseur Peter Patzak beweist dabei in (allenfalls bester) Fernsehmachart, dass das Horrorgenre in deutschen Landen keinen fruchtbaren (Produktions-)Boden hat. Zu dummdreist sind die ausgewählten Einzelfälle, um einen finanzkräftigen Sponsor binden zu können. Zwar sind einige Bilder recht kräftig mit Sex angereichert, doch reicht dies nicht aus, um publikumswirksam zu sein. Für Horrorfans dürfte lediglich die echte Leichenöffnungssequenz der besseren zweiten Geschichte interessant sein. Die ist wirklich bizarr und herbe."

Diese vernichtende Kritik reiht sich ein in den Tenor der breiten Masse und demonstriert anschaulich, wie unterschiedlich Filme wahrgenommen und interpretiert werden (können).
Vielleicht ist diese Sicht auf den Film der Erwartungshaltung, es hier mit einem reinrassigen Horrorfilm zu tun zu haben, geschuldet. Andere klassifizieren "Parapsycho - Spektrum der Angst" wiederum als reinen Exploitationfilm um nicht zu sagen "billiges Schundwerk".

Besonders experimentierfreudige CineastInnen dürften jedoch mit Vergnügen einen Blick hinter die Fassade des Drehbuchs werfen.
Traut ihr euch?

Ein paar meiner Fotos der Drehorte in Wien und Venedig findet ihr hier.





Foto: VÖ von CMV 



Sonntag, 12. März 2017

IL MEDAGLIONE INSANGUINATO (1975)















THE NIGHT CHILD
THE CURSED MEDALLION (Alternativtitel)

Italien 1975
Regie: Massimo Dallamano
DarstellerInnen: Richard Johnson, Ida Galli (Evelyn Stewart), Nicoletta Elmi, Lila Kedrova, Joana Cassidy u.a.


Inhalt:
BBC Dokumentarfilmer und Kunstexperte Michael Williams reist in Begleitung seiner Tocher Emily und dessen Kindermädchen Jill nach Spoleto, Italien. Hier soll sein nächster Film gedreht werden, in dem es um die Darstellung des Teufels in Gemälden geht. Besonders das Gemälde mit einer brennenden Frau zieht Michael in seinen Bann. Es ist noch nicht lange her, dass seine eigene Frau, Emilys Mutter, bei einem Brandunfall ungeklärter Ursache ums Leben kam.
Emily verhält sich gegenüber ihrem Vater immer vereinnahmender und besitzergreifender. Auch ihre Anfälle, bei denen sie schreit und aggressiv wird, treten in Spoleto häufiger auf.
Contessa Cappelli, Kunstkennerin und Medium, warnt Michael vor dem Gemälde und dem Aufenthalt in Spoleto...


Verängstigte Emily


Gräfin Cappelli warnt vor dem Gemälde


Als wir in einem Kaufhaus in Genua im Jahr 2007 die italienische Silberling-Veröffentlichung von "Il medaglione insanguinato" in den Händen hielten, war unsere Vorfreude auf den Film immens.
Wir hatten das erhabene Gefühl, gerade einen kleinen cineastischen Schatz aus den Untiefen der DVD Abteilung gehoben zu haben. Immerhin galt dieses Massimo Dallamano Werk damals noch als Geheimtipp. Zuerst nur in Japan in digitaler Form veröffentlicht, wurde "Il medaglione insanguinato" 2005 auf der Biennale anlässlich der Ausstellung "Storia segreta del Cinema Italiano" gezeigt und war seitdem auch in Italien erhältlich.

Wir sollten nicht enttäuscht werden. Es war Liebe auf den ersten Blick. Die leicht verworrene Story rund um das verfluchte Medaillon und Emilys Besessenheitszustände klärt sich bis zum Ende nicht bis ins Detail auf. Aber sie dient als gelungener Rahmen für die atmosphärischen Bilder von Spoleto und das stimmungsvolle Schauspiel von Kinderstar Nicoletta Elmi in der Rolle der Emily ("The Child - Die Stadt wird zum Alptraum", "Spuren auf dem Mond", "Baron Blood" u.a.).
Die junge Elmi beweist auch in "Medaglione", dass sie ihrer kindlichen Unschuld zum Trotz die zwielichtige, dämonische Seite ausdrucksstark auf der Leinwand zur Geltung bringen kann.

Durch das intensive Schauspiel Elmis und den Verzicht auf reißerische Effekte wird Emily als innerlich zerrissene, leidende Seele dargestellt.
Über einen längeren Zeitraum wird nicht klar, ob das frühpubertäre Mädchen unter einem Problem lediglich psychologischer Natur leidet oder ob tatsächlich übernatürliche Kräfte oder gar der Teufel selbst mitmischen.
Woher der häufig bemühte Vergleich mit "Der Exorzist" oder "Das Omen" kommt, erschließt sich mir auch nach wiederholter Sichtung nicht wirklich.  Die diabolische Besessenheit wird in Dallamanos Film weniger plakativ und exploitativ als in "Der Exorzist" oder ähnlichen Werken präsentiert.
Für mich steht bei "Il medaglione insanguinato" keine Besessenheits-Geschichte im Vordergrund und Emily ist auch sicher nicht die Antichristin. Eher die Reinkarnation einer gewissen Emilia, deren Geschichte sich durch Emily wiederholen soll/wird...

Der britische Schauspieler Richard "the boat can leave now – tell the crew" Johnson überzeugt in der Rolle des Vaters und die in anderen Filmen tendenziell extravagant wirkende Ida Galli ("Un bianco vestito per Marialé") bleibt tatsächlich in ihrem Auftreten so blass wie das unscheinbare Kindermädchen, das sie mimt.
Lila Kedrova, die im selben Jahr gemeinsam mit Nicoletta Elmi für Bazzonis Meisterwerk "Spuren auf dem Mond" vor der Kamera stand, überzeugt als medial begabten Gräfin.


Spoleto düster


Spoleto in der Vergangenheit


Die Ausleuchtung der verwinkelten Gassen und historischen Gemäuer Spoletos und die von diffusem Licht dominierten Traum- und Vergangenheits-Szenen zeugen von Liebe zum ästhethischen Detail. Sonnenuntergänge, die den Himmel in phantastischen Farben zum Leuchten bringen sind ebenso morbide in Szene gesetzt wie die von Verfall bedrohten Gemäuer. Das Spiel von Licht und Schatten, das in dem diabolischen Gemälde, das Michael so fasziniert, sehr prägnant ist, begegnet uns wieder in den changierenden Farben und Lichtverhältnissen des Films.
Der etwas beschwingt wirkende Soundtrack aus der Feder Stelvio Ciprianis täuscht nur in Ansätzen und vor allem durch sein Tempo über das eher von Melancholie bestimmte Thema der Musik hinweg und gehört für mich zweifelsohne zu Ciprianis besten Scores.

Das Ende ist von unglaublichem Fatalismus geprägt. Niemand kann und soll seiner Vorherbestimmung entfliehen.
Massimo Dallamano hat mit "Il medaglione insanguinato" einen Film geschaffen, der ganz in der Tradition des Gotik-Kinos eines Mario Bava oder Riccardo Freda steht und einen Vergleich mit den genannten Regisseuren nicht scheuen muss.
Unverständlicherweise wird diesem Film nach wie vor auch in der Italokino-Fangemeinde nicht die gebührende Wertschätzung zuteil.


Fotos vom Drehort Spoleto gibt es hier zu sehen.





Foto: IIF Home Video, Arrow Video (vlnr.)



Sonntag, 26. Februar 2017

THE BROOD (1979)















DIE BRUT

Kanada 1979
Regie: David Cronenberg
DarstellerInnen: Art Hindle, Oliver Reed , Samantha Eggar, Cindy Hinds, Susan Hogan, Henry Beckman, Robert A. Silverman, Nuala Fitzgerald u.a.


Inhalt:
Während sich Frank Carveths Ehefrau Nola in einer Therapie-Einrichtung befindet, kümmert er sich um die gemeinsame Tochter Candice. Als er nach einem Besuchswochenende der Kleinen bei ihrer Mutter Misshandlungsspuren an ihrem Körper entdeckt, stellt er den behandelnden Psychiater Dr. Raglan zur Rede. Der dubiose Seelenklempner versucht offensichtlich, den Vorfall zu vertuschen. Kurze Zeit später wird die mütterliche Großmutter der kleinen Candice grausam ermordet. Das Mädchen hat alles mitangesehen, kann aber nicht darüber sprechen. Es soll nicht der einzige Mord im nahen Umfeld der Familie bleiben. Frank stellt selbst Nachforschungen an, die ihn wiederum zu Dr. Raglan führen...


Dr. Raglan (Reed) mit einem Patienten


Candice (Hinds) wirkt verstört


"Psychoplasmatik" nennt sich die neuartige, von Dr. Raglan (Oliver Reed) entwickelte Therapieform. Frank Carveth (Art Hindle, u.a. bekannt aus "Jessy – Die Treppe in den Tod") ist überzeugt, dass es sich bei dem berühmten Psychiater, der seine Frau therapiert, um einen Scharlatan handelt.
Tatsächlich benimmt Dr. Raglan sich wie ein Guru und hält seine Patienten und Patientinnen in einer von der Außenwelt abgeschirmten Einrichtung in emotionaler Abhängigkeit. Der Arzt selbst gefällt sich augenscheinlich nur allzu gut in der Rolle des ultimativen Heilsbringers.
Dieses und andere Elemente des von David Cronenberg verfassten Drehbuchs weisen auf einen Konnex zum Privatleben des Regisseurs hin. Seine Frau soll sich einer Sekte angeschlossen haben und es entbrannte ein heftiger Sorgerechtsstreit um die minderjährige Tochter des Ehepaars.
Im Wesentlichen sind diese Themen auch der Kern der Geschichte von "Die Brut" und prägen die stereotypen Charaktere:
Der gute Vater, der sich aufopfernd und liebevoll um seine Tochter bemüht. Die von anderen abhängige psychisch labile Mutter, die aufgrund eigener Erfahrungen ihr Kind misshandelt und es lieber tot sehen würde, als es dem Vater zu überlassen.
Das Drehbuch spricht in der Tat Bände.

"Die Brut" besaß (im wahrsten Sinne des Wortes) noch nicht die Explosionskraft des darauf folgenden Cronenberg Werks "Scanners", wird aber aufgrund seiner nihilistischen dunklen Stimmung von einer ganz speziellen Aura umsponnen. Das winterliche Kanada mit der kargen Landschaft präsentiert sich von seiner trostlosesten Seite. Scheinbar ein Ort, an dem es keine Zuflucht vor der drohenden Gefahr gibt. Der dem Verderben geweiht ist.
Die kleine Candice (ausgezeichnet gespielt von Cindy Hinds) ist ein überaus ernsthaftes Kind, dem man die Belastung und schließlich auch die Mehrfach-Traumatisierungen deutlich ansieht. Ihr Gesichtsausdruck wirkt wenig kindlich und regelrecht emotionslos. Sie scheint sich in einer permanenten Schockstarre zu befinden.
Ihr Vater, der um ihr Wohl und ihren Schutz bemüht ist, erkennt nicht, dass das Mädchen bereits stark geprägt ist von negativen und schrecklichen Ereignissen. Während er meint, noch etwas zum Guten wenden zu können und sich in Nachforschungen über Dr. Raglan verrennt übersieht er ihre seelische Not.

Abseits des Familienthemas mit all seiner zeitlosen Dramatik ist "Die Brut" meiner Meinung nach einer der am meisten unterschätzten Filme des kanadischen Regie-Exzentrikers und Vater des "Body-Horrors". Für mich, die sich trotz großer Liebe zum italienischen Kino der 70er nach wie vor stark im Bereich des phantastischen Horrorfilms verwurzelt sieht, ist dieser Schocker neben "Die Fliege" der Zugänglichste aus dem Œuvre David Cronenbergs.
"Die Brut" ist ein unheimlicher, bissiger und abstoßender Film - also genau so, wie man sich einen Genrefilm wünscht. Und im Gegensatz zu manch anderem würde ich ihn als würdevoll gealtert bezeichnen. Trotz des Entstehungsjahrs wirkt er immer noch nicht als käme er aus der Mottenkiste, was man von einigen 80er Jahre Splatterfilmen nicht behaupten kann.

Neben wirkungsvollen Effekten und unvergesslichen Ekelszenen prägt ganz besonders der britische Schauspieler Oliver Reed (u.a. in den Genrefilmen "Der Fluch von Siniestro", "Die perfekte Erpressung" oder "Landhaus der toten Seelen" zu bewundern) als  fragwürdiger Psychiater Dr. Raglan den Film.
Der Mann mit den stahlblauen Augen und der unvergleichlichen Ausstrahlung war ein exzellenter Darsteller. Doch Reed galt auch als "schwierig" und fiel nicht nur am Set von "Die Brut" durch wilde Alkoholexzesse auf. Er soll sogar eines Nachts in betrunkenem Zustand nackt von der Polizei auf der Straße aufgegriffen worden sein.

Die wie ihr trinkfester Kollege Reed ebenfalls aus London stammende Schauspielerin Samantha Eggar agiert in der Rolle der Nola Carveth wirklich wie von Sinnen. Die Sequenzen, in denen Dr. Raglan eine leichte Form der Hypnose einzusetzen scheint, um bei seiner Patientin Emotionen zu provozieren, sind meisterlich gespielt. Eggars intensiver Blick und ihr gesamtes Erscheinungsbild (das in mir Erinnerungen an Piper Laurie als Carries Mutter weckt) erzeugen einen herrlichen Schauder-Effekt. Besonders tritt dieser im quasi letzten Kapitel der Geschichte, in dem sie ihrem Mann die krankhaften Auswüchse ihrer eigenen unverarbeiteten Traumatisierung und Frustrationen anschaulich präsentiert, in den Vordergrund.

Mehr möchte ich, um Spoiler zu vermeiden, an dieser Stelle nun nicht mehr schreiben. Das Label "Wicked Vision" hat diesem Film eine exzellente Blu Ray Veröffentlichung spendiert. Für mich hat sich das Wiedersehen mit Dr. Raglan und Co. in dieser Form absolut gelohnt.




Foto: Blu Ray von Wicked Vision



Sonntag, 19. Februar 2017

BUCHTIPP: De Cataldo, Giancarlo und Bonini, Carlo: Suburra














"Ein brutaler Bandenkrieg erschüttert die Straßen Roms. Kommissar Malatesta ahnt den wahren Grund der Fehde: Ein gigantisches Bauvorhaben, das die Peripherie der Stadt bis zur Küste von Ostia mit Casinos, Hotels und Clubs zubetonieren soll. Dabei ziehen nicht nur korrupte Behörden, Mafia und Zigeunerclans am selben schmutzigen Strang, sondern auch Würdenträger aus Kirche und Politik. Allen voran Samurai, ein eiskalter Neofaschist."
Klappentext


Nur wenige Stunden nachdem ich den großartigen "Milano Kaliber 9" in bombastischer Qualität (FilmArt BD) genießen durfte, habe ich mich an die Lektüre des thematisch ähnlichen Romans "Suburra" gewagt.
Direkt fielen mir erste Parallelen zwischen dem genannten Film und der gedruckten Mafia Story auf: rasante Szenenwechsel von Beginn an. Ein Verbrechen, das längere Zeit zurückliegt, doch Auswirkungen auf die Gegenwart haben soll.
Mafia und Verbrecher-Clans, die sich gegenseitig über den Tisch ziehen und ermorden. Brutal, skrupellos und meistens unberechenbar.
Das erste Drittel des Buchs hat meine Aufmerksamkeit ordentlich gefordert, weil so viele Charaktere auf wenigen Seiten eingeführt werden und zum Teil urplötzlich wieder von der Bildfläche verschwinden. Die hierarchischen Strukturen der einzelnen Banden bzw. die Zugehörigkeiten der agierenden Kriminellen nehmen erst zu einem späteren Zeitpunkt klarere Formen an.

Doch schon nach wenigen Seiten bereitete mir dieser Roman großes Lesevergnügen.
Ohne sich mit ausufernden Beschreibungen von Äußerlichkeiten oder Landschaften aufzuhalten, kommen die Autoren rasch auf den Punkt und straffen die Handlung durch kurze Kapitel und ausdrucksstarke Dialoge.
Die stilistische und sprachliche Unverblümtheit (beispielsweise der Verzicht auf pathetische Metaphern) ist erfrischend. Das Mafia-Insider Wissen des in Rom lebenden und arbeitenden Richters De Cataldo (u.a. Autor von "Romanzo Criminale") und des Investigativjournalisten Bonini kommt der Geschichte auf jeden Fall merklich zugute.

Leider dürften sich durch die Übersetzung einige Fehler eingeschlichen haben und an gewissen Stellen wäre es meiner Meinung nach besser gewesen, die italienischen Bezeichnungen so stehen zu lassen und in einem Glossar im hinteren Teil des Buches zu erklären.
Wenn die ProtagonistInnen von "Suburra" zum Beispiel alle paar Seiten "geh scheißen" sagen, weckt dies bei mir (als Österreicherin sowieso) immer Assoziationen zur Wiener Umgangssprache und diese Wortwahl wirkt im Zusammenhang mit der italienischen Mafia befremdlich.
Sprachlich hätte man wohl Manches eleganter formulieren können. Italienische Redewendungen, die man nicht eins zu eins übersetzen kann, wurden offenbar phantasielos ins Deutsche übertragen.
Trotz dieses (vermutlich besonders für pingelige Personen wie mich) Mankos ist "Suburra" ein spannender Roman mit ausdifferenziert dargestellten Persönlichkeiten jenseits der kitschigen Schwarz-Weißmalerei, über die ich mich manchmal bei der Lektüre von Bestseller Romanen ärgere.

"Suburra" ist ein Buch, das Mafia-Interessierten jedenfalls einige kurzweilige Stunden der Unterhaltung bietet. Wahrscheinlich ist die Kino-Adaption (Regie: Stefano Sollima) auch einen Blick wert. Erfreulicherweise wird "Suburra" im  Mai von Koch Media erhältlich sein.

Freitag, 6. Januar 2017

THE NANNY (1965)














WAR ES WIRKLICH MORD?

Großbritannien 1965
Regie: Seth Hold
DarstellerInnen: Bette Davis, Wendy Craig, Jill Bennett, James Villiers, William Dix, Pamela Franklin u.a.


Inhalt:
Als Achtjähriger wurde der kleine Joey Fane nach dem Tod seiner Schwester in eine psychiatrische Kinderklinik eingewiesen. Zwei Jahre später darf ihn sein Vater endlich von dort abholen.
Da Joeys labile Mutter kurz vor der Abfahrt zur Klinik einen Nervenzusammenbruch erleidet, wird Daddy von der Nanny begleitet. Der Zehnjährige scheint das Kindermädchen der Familie gleichermaßen zu hassen wie zu fürchten. Er ist überzeugt, dass sie für den Tod seiner Schwester verantwortlich ist. Etwa zu Recht? Hat der Junge gar keine psychischen Probleme, sondern die alte Nanny?


Die Nanny schaut nicht immer nett aus


Joey und Bobbie spielen der Nanny einen Streich


Was ist denn nur los mit dem kleinen Joey? Ist er durch den Tod seiner Schwester dermaßen schwer traumatisiert, dass er unter einem manifesten Verfolgungswahn leidet?
Kaum ist das Kind zuhause, beginnt alles wieder von vorne.
Ganz eindeutig hat sich Joey (William Dix) auf die Nanny (Bette Davis) fixiert. Er ist überzeugt, dass sie ihm nur Böses will und lässt sich weder durch seinen strengen strafenden Vater noch durch seine überforderte Mutter von dieser fixen Idee abbringen.
Die Nanny hingegen, eine enge Vertraute der Frau Mama (sie war auch ihr Kindermädchen), erträgt alle Anfeindungen und Unterstellungen des Fane'schen Filius mit einem Lächeln und engelsgleicher Sanftmut.
Sie beweist Geduld und Entgegenkommen. Nie kommt ihr ein böses Wort über die Lippen, diese Frau ist die personifizierte Gelassenheit.
Von dieser Konstellation und den ausgezeichneten SchauspielerInnen lebt dieser Film.
Ständig hin und her gerissen zwischen einerseits paranoidem Verhalten von Joey und den Reaktionen der Nanny muss man sich früher oder später die Frage stellen, was eigentlich mit dieser Frau nicht stimmt.
Irgendwie wirkt ihr Bemühen um die Gunst des Kindes wenig authentisch, ihre netten Worte und Gesten subtil bedrohlich.
Doch wer würde schon einem Kind glauben, dass mit der von der Familie geschätzten älteren Dame etwas nicht stimmt?

Viele Filme und Geschichten leben davon, dass Erwachsene die berechtigten Warnungen von Kindern ignorieren und belächeln. Kinder werden nach wie vor weniger Ernst genommen als Erwachsene. Minderjährigen traut man viel eher eine Lüge zu als einer erwachsenen Person.
Nicht einmal die freche Nachbarstochter Bobbie (Pamela Franklin, u.a.  später bekannt geworden durch ihre Rolle in "And soon the darkness"), mit der sich Joey anfreundet, lässt sich so ganz überzeugen, dass der Junge tatsächlich um sein Leben fürchtet.
Deshalb ist er in dieser schwierigen Situation auch völlig auf sich allein gestellt und muss sich selbst Maßnahmen zu seiner Verteidigung überlegen.

Dieser Film aus dem Hause Hammer ist psychologisch hervorragend aufgebaut. Auf besondere Effekte wurde zugunsten der Interaktion zwischen den Charakteren verzichtet. Bette Davis' Charisma ist überragend, ihr Make Up mit den dick dunkel nachgemalten Augenbrauen und ihre wechselnden Gesichtsausdrücke lehren nicht nur Joey das Fürchten.

"War es wirklich Mord?" ist ein exzellenter Thriller mit großartigen Stars und einem intelligenten wie unterhaltsamen Plot. den ich allen CineastInnen, die Schwarz Weiß Filmen nicht abgeneigt sind, wärmstens empfehle.



Mittwoch, 21. Dezember 2016

SPECIAL: BLACKNESS CASTLE

BLACKNESS, SCOTLAND


Kurz vor Ende unseres Schottland Trips (genauer gesagt wenige Stunden vor unserem Rückflug) statteten wir dem Blackness Castle, das als Kulisse für den Actionfilm "Doomsday - Tag der Rache" diente, einen Besuch ab.
Anbei ein paar Screenshots aus dem Film und meine Fotos...


Zurück zum Mittelalter: Die Gruppe um Wissenschaftler Kane






Innenhof Blackness Castle


Der Eingang stimmt, nur...





... das Schild "Gift Shop" wurde entfernt


Arenakampf im Film mit Farbfilter



Mein Foto der Stelle mit anderem Farbfilter


Hier kämpft Eden Sinclair gegen den Giganten in Ritterrüstung



Mein Bild wirkt dagegen sehr idyllisch


Film





Foto


Kane zeigt...



... auf diesen Turm


Und noch ein Foto, weil es so schön aussieht