Geisterdorf

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Italien März 17

Sonntag, 25. Februar 2018

ALUCARDA, LA HIJA DE LAS TINIEBLAS (1977)















ALUCARDA – TOCHTER DER FINSTERNIS

Mexiko 1977
Regie: Juan L. Moctezuma
DarstellerInnen: Tina Romero, Susana Kamini, Claudio Brook, David Silva, Adriana Roel, Tina French, Lili Garza u.a.

Inhalt:
Das Waisenmädchen Alucarda wächst in einem Konvent auf. Mit ihrer neuen Zimmergenossin Justine versteht sie sich auf Anhieb. Kurz nachdem die beiden jungen Frauen im Wald einem Gauklerpaar begegnen, die Düsteres prophezeien, entfesseln sie in einer verlassenen Kirche einen gefährlichen Dämon, der Besitz von ihrer Seele zu ergreifen versucht...


Alucardas Geburtsort


Alucarda (re) erklärt Justine die Mysterien der Natur


Alucarda wird in einer verlassenen Kirche zwischen Särgen, Heiligenstatuen, Gargoyles und furchteinflößenden Fresken zur Welt gebracht. Überall ist Stroh, an den Wänden hängen rote Tücher. Der Ort, an dem das Mädchen das Licht der Welt erblickt, ist mysteriös und auf eigentümliche Art schön.
Ihre Mutter (Tina Romero in einer Doppelrolle) wirkt panisch und bittet eine Helferin, Alucarda in das Konvent zu bringen, damit das Kind in Sicherheit "vor ihm" ist.
Welcher Fluch auf Alucarda lastet, welche Bürde sie mit sich bringt, wird nicht genauer erläutert.

Als Alucarda (Tina Romero) sich im Teenager Alter befindet, lernt sie Justine (Susana Kamini) kennen. Aus Zuneigung entwickelt sich Freundschaft und sexuelles Interesse zwischen den beiden Mädchen, vielleicht sogar Liebe. Alucarda, die im Kloster aufwächst, wirkt in Anbetracht ihrer Sozialisation bisweilen etwas sonderbar, da sie immer schwarz angezogen ist und großes Interesse an weltlichen Dingen und der Natur außerhalb der Klostermauern  hegt.


Wie im Märchen - zwei Mädchen allein im (Zauber-) Wald


In der ersten Hälfte des Films lullt Moctezuma sein Publikum mit allegorisch anmutenden Bildern und bisweilen märchenhafter Atmosphäre ein. Man kann sich der Ahnung nicht erwehren, dass man es bei diesem Film mit einer Parabel zu tun hat, die die Mechanismen von strengen katholischen Glaubensgemeinschaften und den damit verbundenen religiösen Ritualen in Frage stellt.
Vieles riecht förmlich nach unverholener Religionskritik, ein Anprangern von kirchlicher Doppelmoral und deren potentiell negativen Auswirkungen auf die menschliche Psyche.
Eine Religion, deren Eckpfeiler auf Angst machenden Begriffen wie "Dämonen", "Hölle", "Sünde", "Schuld" und anderen negativ besetzten Begriffen basieren, wird (vermeintlich) enttarnt.
Als Alucarda und Justine ihre Liebe zueinander entdecken und aufgrund ihrer Erziehung und Umgebung überfordert sind mit ihrer Begierde, verwundert es nicht, dass sie sich den Dämonen zuwenden.


Die Wege des Blutes sind unergründlich (links)


Ein unbedarfter Betrachter könnte zumindest in der ersten Hälfte der Laufzeit noch meinen, dass die Gewänder der Nonnen das Gruseligste bzw. Expliziteste in "Alucarda" sind.
Die Klosterschwestern, deren Körper und Köpfe in Mullbinden gewickelt sind, erinnern von ihrem Erscheinungsbild her ein bisschen an ägyptische Mumien.
Die Gewänder der frommen Frauen sind teilweise gelblich verfärbt, aber vor allem rot. Blutrot. Ganz besonders die Röcke, deren Farbe von scheinbar sintflutartigen Menstruationsblutungen stammt. Wobei, sollte das Blut tatsächlich davon herrühren, die Nonnen ausschließlich exzessiv nach vorne bluten und der hintere Teil ihrer Kleidung unbefleckt bleibt. Ein Mysterium.
Doch genau das ist am Ende des Films wahrscheinlich der Teil, der am wenigsten irritiert!

Regisseur Juan López Moctezuma, der in vielen Bereichen künstlerisch tätig war, unter anderem als Maler, arbeitete vor seinem ersten eigenen Film mit seinem prominenteren und in manchen Kreisen verehrten Filmemacher Alejandro Jodorowsky zusammen. Bei "Fando y Lis" fungierte Moctezuma als Produzent, bei "El Topo" war er Co-Produzent.
Die Wahrscheinlichkeit, dass Moctezuma sich bei seinem als Enfant terrible geltenden Kollegen Einiges abgeschaut hat, ist groß.
Besonders, wenn "Alucarda" plötzlich ins Skurrile und unverblümt Hysterische kippt.
Der Film verwandelt sich nämlich nach etwas seichtem Hin- und Herpendeln zwischen Märchen und Anfeindungen gegenüber dem christlichen Glauben zu einem überraschend derben bildgewaltigem Spektakel mit literweise Blut, Besessenheit, Vampirismus, Sex, Orgien, Verbrennungen, Levitationen und allem, was man sich selbst mit viel Phantasie kaum ausmalen kann.
Alucarda entwickelt sogar telekinetische Fähigkeiten und kann rein durch die Kraft ihrer Gedanken Nonnen anzünden wie Streichhölzer. Das Konvent verwandelt sich in ein Inferno.
Es wird blutig und radikal. Regan MacNeil ("Der Exorzist") und Carrie White ("Carrie" 1976) lassen grüßen.
Es ist alles real, die Bibel ist wörtlich zu verstehen. Es gibt einen Gott, Engel, den Teufel und Dämonen. Die Naturwissenschaft in Gestalt des Arztes Dr. Oszek wird ein für allemal eines Besseren belehrt und am Ende kann nur der (Aber-) Glaube siegen.

"Alucarda" ist in Wahrheit ein diabolisches Spektakel, das sich nach einem anfänglichen kleinen inhaltlichen Umweg zu einer Inszenierung in bester Grand Guignol Tradition wandelt.
Experimentierfreudigen und toleranten CineastInnen wird hier herrlich abstruse und bluttriefende Zerstreuung kredenzt.
Der Film wurde übrigens in englischer Sprache gedreht. Dem O-Ton sollte hier gegenüber der miesen, unpassenden und stümperhaft bis lächerlich klingenden deutschen Synchro unbedingt der Vorzug gegeben werden!




Foto: DVD von Mondo Macabro und cmv Laservision



Montag, 12. Februar 2018

DON'T LOOK NOW (1973)















WENN DIE GONDELN TRAUER TRAGEN

Großbritannien, Italien 1973
Regie: Nicolas Roeg
DarstellerInnen: Julie Christie, Donald Sutherland, Hilary Mason, Cleilia Matania, Massimo Serato, Renato Scarpa u.a.

Inhalt:
Bald nach dem Tod ihrer kleinen Tochter Christine reisen John und Laura Baxter nach Venedig. Hier soll John im Auftrag des Bischofs eine Kirche restaurieren. Bei einem Restaurant Besuch lernt das britische Paar zwei ältere Schwestern aus Schottland kennen. Eine der Frauen ist blind und besitzt hellseherische Fähigkeiten. Sie erzählt Laura, dass Christine immer noch bei ihr ist und spricht eine Warnung aus – John befindet sich hier in Venedig in Lebensgefahr. Lauras Mann kann nicht verstehen, warum seine Frau der blinden Lady Glauben schenkt, obwohl er selbst immer häufiger Dinge sieht und erlebt, die nicht mehr rational zu erklären sind...


Drama pur bereits in den ersten Minuten


Laura am Tisch mit der Seherin (links) und deren Schwester


Die ersten Minuten von "Wenn die Gondeln Trauer tragen" sind auf emotionaler Ebene wahrscheinlich die dramatischsten des gesamten Werks. Immer, wenn ich diese Szenen gesehen habe, hatte ich das Gefühl, dass da neben dem Offensichtlichen (Christines Tod, dem Schock ihres Bruders und der Verzweiflung der Eltern) zugleich etwas nicht Greifbares, nicht Beschreibbares ist. Etwas, was dicht unter der Oberfläche lauert und doch meisterlich getarnt ist.
Es scheint der Geschichte etwas Mysteriöses inne zu wohnen, das hinter den intensiven Rot-Tönen und Spiegelungen lauert.
Dass der Anfang des Films bereits auf mehreren Ebenen andeutet, was am Ende passieren wird, habe ich erst jetzt bei der dritten Sichtung verstanden.

Die wahre Großartigkeit von Roegs Regie-Glanzleistung wurde mir genau genommen erst vor wenigen Tagen offenbar, als ich andächtig in einem kleinen Kino, umgeben von ausschließlich grau- und weißhaarigen Menschen saß. Weder die Unkosten für einen Kinobesuch in der Schweiz noch die Stimme einer älteren Dame hinter mir, die sich beim ersten Zoom auf Sutherlands Gesicht paradoxerweise mit leicht abfälligem Unterton äußerte: "Däs isch abr an alta Film!" vermochten meine euphorische Stimmung zu trüben.

Das Spiel mit Schatten, Lichtbrechung, Farben und Spiegelungen setzt kontrastreiche Akzente in den an sich langsam und fast träge inszenierten Handlungsrahmen in Venedig. Die gezielten Schnitte und dadurch erzeugten Unterbrechungen der Kontinuität von Szenen vermitteln ein Gefühl von surrealem Erleben. Wie Sprünge in der Oberfläche, wie Risse, die sich durch die Banalität des menschlichen Daseins ziehen.
Ebenso beeindruckend arbeitet Roeg mit Wiederholungen und Verfremdungen in einer Art und Weise, wie ich sie noch in keinem anderen Film erkennen konnte.
Die starke Symbolik der Bildsprache fordert das Publikum und bereitet den Pfad für unterschiedliche Deutungsebenen – religiös, psychologisch, übernatürlich. Diese inspirierende Wirkung, das Verführen zur eigenen geistigen Kreativität und Interpretation, zählt zu einem der bemerkenswertesten Aspekte von "Wenn die Gondeln Trauer tragen".

Wie der Originaltitel impliziert, kommt dem Sehen und dem Zeitpunkt des Sehens eine zentrale Bedeutung zu. Die tatsächliche Blindheit der Seherin wird der im übertragenen Sinne zu verstehenden Blindheit des Sehenden gegenüber gestellt. Die ältere Dame ohne Augenlicht versteht, was sie gerade wahrnimmt und vermag es in den richtigen Kontext zu bringen. John hingegen verwechselt fatalerweise das, was er sieht, mit der Realität und ignoriert infolgedessen jegliche Warnungen. Er kann nicht zwischen Sehen und Hellsehen unterscheiden. John verlässt sich nur auf einen seiner Sinne. Er nimmt keinen Unterschied zwischen Gegenwart und Zukunft wahr.

Donald Sutherland (John Baxter) und Julie Christie (Laura Baxter) wurden nicht nur von Roeg zu schauspielerischen Höchstleistungen motiviert, sondern auch zu vollem Körpereinsatz. Die damals für einen kleinen Skandal sorgende Sex Szene zwischen dem Paar heizte Spekulationen darüber an, ob diese Sequenz tatsächlich nur gespielt war. Wie wir heute wissen, wurde sie minutiös mithilfe von genauen Regieanweisungen inszeniert.
Sutherland, der laut eigener Aussage unter Höhenschwindel litt, vollführte den waghalsigen und lebensgefährlichen Stunt in der Szene, in der er nur noch an einem Seil in halsbrecherischer Höhe über dem Marmorboden der Kirche hängt, höchstpersönlich. Die Arbeit an diesem Film hat den Schauspieler nachhaltig beeinflusst. Aus großem Respekt vor dem Regisseur benannte Donald sogar einen seiner Söhne nach ihm – Roeg Sutherland.

Venedig, die im Verfall begriffene Stadt, die nicht nur durch das seine Grundmauern abtragende Wasser, sondern auch vom Massentourismus allmählich ausgehöhlt wird, war und ist faszinierend. Besonders in der kalten Jahreszeit und in Abwesenheit von Tagestouristen verströmt es nach wie vor einen unwirklich morbiden Charme und regt mit seinen dunklen Gassen und spärlich beleuchteten Ecken die Phantasie an.
Dass Daphne du Mauriers Geschichte, auf der das Drehbuch basiert, in Venedig ihren Lauf nimmt und den Ort zu einem Schauplatz von Mysteriösem und menschlicher Tragödien wird, verwundert nicht. Diese Umgebung wirkt an sich wie eine Phantasie und fungiert als perfekter psychologischer Nährboden für Visionen. Für die ästhetischen Aufnahmen der Lagunenstadt und die faszinierende Bildsprache wurde Kameramann Anthony B. Richmond 1974 mit dem Britischen Filmpreis honoriert. 

Doch was wäre "Wenn die Gondeln Trauer tragen" ohne die elegische Musik von Pino Donaggio, die zwischen Naivität, Melancholie und Dramatik changiert. Für mich zählt dieser Soundtrack zu den schönsten und tragendsten Kompositionen in der Geschichte der Filmmusik.
Er bildet einen essentiellen Bestandteil des Gesamtkunstwerks "Don't look now", das sich am Ende wie die Mosaiksteine in der Kirche, die John restauriert, zu einem großen formvollendeten Ganzen zusammenfügt.




Wie bei "Die Wiege des Satans" und "Parapsycho - Spektrum der Angst" fiel mir auf, dass ich einen kleinen Drehortvergleich (noch mehr Bilder in meinem Venedig-Drehort-Special hier) mit meinen Urlaubsfotos machen könnte et voilà:


Hier die Szene aus dem Film
















Es ist fast schon unheimlich, ich staune selbst... Mein Foto aus dem Jahr 2009


Die Kirche, die John restauriert



Mein Foto von der Kirche 2014


Hier stehen die älteren Damen neben der Säule...



... die man auf meinem Foto ebenfalls sieht


John als dunkle Gestalt zwischen den Bögen



Wieder ein merkwürdiger Zufall? Auf meinem Foto
befindet sich ebenfalls eine dunkle Gestalt an diesem Punkt


Screenshot von der Anlegestelle


Auch an dieser Stelle war ich auch schon. Wie man sieht...
















... das Haus hat heute eine andere Farbe, das Wasser steht höher


Foto: DVD vom Label Kinowelt



Sonntag, 4. Februar 2018

DRACULA (1958)















DRACULA
HORROR OF DRACULA (engl. Alternativtitel)

Großbritannien 1958
Regie: Terence Fisher
DarstellerInnen: Peter Cushing, Christopher Lee, Michael Gough, Melissa Stribling, Carol Marsh, Olga Dickie, John Van Eyssen u.a.


Inhalt:
Jonathan Harker möchte Graf Dracula in dessen Schloss besiegen. Doch sein Vorhaben ist nicht von Erfolg gekrönt und er stirbt. Seine Verlobte Lucy liegt währenddessen mit einer seltsamen Erkrankung, ähnlich einer Anämie, darnieder. Lucys Bruder und seine Frau sind überfordert, der behandelnde Arzt ratlos. Glücklicherweise taucht Jonathans Weggefährte Dr. Van Helsing auf. Er hat Jonathas Tagebuch gelesen und nimmt den Kampf gegen die böse Kreatur der Nacht auf...


Vertrauenswürdig: Van Helsing (Peter Cushing)


Die Bestie zeigt sich


Bram Stokers Roman "Dracula" aus dem Jahre 1897 machte den Vampirmythos populär und Erzählungen über blutsaugende Untote salonfähig. Bis zum heutigen Tag liefert Stokers Erzählung Grundlage für diverse Romane, Gedichte, Filme, Songtexte und sogar Musicals.
Vampire sind schon vor langer Zeit im Mainstream angekommen und die Geschichten über diese unheimlichen Wesen scheinen ebenso unsterblich zu sein wie sie selbst.

Doch zurück zum Anfang. Nach Friedrich Wilhelm Murnaus Roman getreuer Verfilmung "Nosferatu" versuchten sich Regisseur Tod Browning und einige andere Filmemacher an der Legende über menschenähnliche Blutsauger.
Was die Hammer Studios schließlich im Jahre 1958 mit Bram Stokers Erzählung anstellten, brachte eine innovative Nuance in die althergebrachte Geschichte.
Terence Fisher und Co. klopften den Staub vom Buchumschlag, befreiten den Einband von Spinnweben und entfernten einige der stark angegilbten Seiten.
Das Ergebnis war der erste farbige, inhaltlich modernisierte "Dracula", der zugunsten von rasanter Handlung auf den etwas subtileren Grusel verzichtet.
Die mit offensichtlicher Liebe zum Detail gestalteten Kulissen – das Schloss, die modrigen Keller, die geschwungenen Säulen, das klassische Interieur, der dichte Nebel und die Spinnweben tragen wie die SchauspielerInnen dazu bei, dass dieses Werk nicht nur einen Platz im Museum of Modern Art Tokyo, sondern auch im Herzen vieler Fans hat.

Peter Cushing mit seinem stechenden Blick und den markanten Gesichtszügen strahlt als Van Helsing so viel Sicherheit und Autorität aus, dass man sich ihm einfach anvertrauen muss.
Er ist kein zerstreuter Professor, sondern ein kämpferischer und fest entschlossener Van Helsing.
Die Vampirinnen sind unheimlich. Sie sehen aus wie gewöhnliche Frauen, doch sobald sie sich unbeobachtet fühlen, reißen sie die Augen auf und gucken übelst hinterhältig und unheimlich drein.
Christopher Lee wirkt absolut wie der Wolf im Schafspelz. Er mimt keinen verweichlichten, romantischen Dracula (wie er leider in späteren Filmen oft dargestellt wird), sondern eine als zivilisierter Mensch getarnte wilde Bestie.
Er gibt sich relativ wortkarg und wenn er Blut wittert, bricht seine animalische Seite durch die geglättete Oberfläche. Mit seinen blutunterlaufenen Augäpfeln und dem zur Grimasse verzerrten Gesicht entweicht die (vorgetäuschte) Menschlichkeit aus seinen Zügen.

Terence Fishers "Dracula" ist trotz Farbenpracht und Spannung ein düsterer Film. Zu Recht ein Klassiker des Schauerfilms, der das Herz eines jeden Gruselfans vielleicht nicht im Sturm erobert, aber vielleicht zwei verdächtige Male am Hals zurücklässt. Dracula verwandelt seine Opfer schließlich auch nicht beim ersten Biss...




Foto: Blu Ray von Anolis (Hammer Collection)